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HRT Heidelberger Retina Tomograph

Der Sehnervenkopf oder Papille genannt, weist mit fortschreitendem Glaukom eine zunehmende Einsenkung in seiner Oberfläche auf.

Diese Aushöhlung ist zwar vom Augenarzt mit dem Augenspiegel zu erkennen, kann aber nur mit einem speziellen Gerät, dem Heidelberg Retina Tomographen (HRT), genau ausgemessen werden. 

Das HRT basiert auf dem Prinzip der so genannten konfokalen Laser-Scanning-Tomographie. Durch einen völlig ungefährlichen Laserstrahl wird das gewünschte Netzhautareal dreimal an bis zu 9,4 Millionen Stellen abgetastet und so ein Bild aufgenommen, das mit einem an das Gerät angeschlossenen Computer weiter verarbeitet wird.

Diese dreidimensionale Darstellung der Kontur der Netzhaut erlaubt eine Analyse des Sehnervenkopfes und des Netzhautzentrums, der Makula.