Google+

Sehschule

Unsere Sehschule wird geleitet von Andrea Düsing und Birgit Müller, staatlich geprüfte Orthoptistinnen.

Unter dem Begriff "Sehschule" versteht man eine Einrichtung, in der eine Orthoptistin in Zusammenarbeit mit Augenärzten Augenbewegungsstörungen (Schielen mit und ohne Doppelbildwahrnehmung, Augenzittern), Sehschwächen und alle damit zusammenhängende Krankheitsbilder bei Kindern und Erwachsenen untersucht und behandelt.

Heute trägt die Sehschule ihren Namen nur noch bedingt zu Recht, weil durch Früherkennung und neue Therapieverfahren die aufwendigen Schulungsbehandlungen, früher Haupttätigkeit der Orthoptistin, oft vermieden werden kann.

Kindliches Schielen kann bei familiärer Veranlagung, durch Risikofaktoren während der Schwangerschaft und Geburt, bei allgemeiner Schwächung des Körpers, z.B. durch Infektionskrankheiten, oder durch Fehlen einer notwendigen Brille auftreten. Auch organische Augenveränderungen, wie z. B. Linsentrübungen oder Verletzungen, können Schielen hervorrufen.

Das kindliche Schielen kann bereits kurz nach der Geburt auffällig werden, aber auch erst im Laufe der ersten Lebensjahre auftreten. Die normale Zusammenarbeit beider Augen entwickelt sich in den ersten Lebensmonaten, ist allerdings bis zum 6. Lebensjahr noch verstärkt störungsanfällig.

Plötzliches Schielen bei Erwachsenen, häufig begleitet von Doppeltsehen, entsteht z.B. durch Augenmuskellähmungen oder die Manifestation eines vorher bestandenen latenten Schielens.

Auch nimmt die Zahl der Patienten mit belastungsabhängigen Störungen im beidäugigen Sehen deutlich zu, was auf die ständig wachsenden Anforderungen an das Sehen (z.B. in der Schule oder bei der Arbeit am Bildschirm) zurückzuführen ist. Diese Störungen können sich z.B. durch Kopfschmerzen, Lesestörungen und schnelles Ermüden der Augen bemerkbar machen.

Dazu kommt die Untersuchung und Rehabilitation von Sehbehinderten.