Dabei verwendet das System eine “Labor-auf-dem-Chip” Nano-Technologie zur quantitativen Bestimmung der Osmolarität, welche von der Ionen-Konzentration in der Tränenflüssigkeit abhängt. Mit dem TearLab wird die Tränenflüssigkeit unter Spannung gesetzt und die elektrische Impedanz der gelösten Tränenflüssigkeitspartikel im Zeitverlauf temperaturkorrigiert gemessen. Aus der elektrischen Impedanz der Tränenflüssigkeit wird die Osmolarität berechnet und als quantitativer numerischer Wert angezeigt.
Welchen Vorteil hat diese Untersuchung für Sie?
Die Bestimmung der Osmolarität des Tränenfilms ermöglicht die frühzeitige Erkennung des trockenen Auges und erlaubt den Schweregrad während des Krankheitsverlaufs zu beurteilen. Die Kenntnis der Osmolarität des Tränenfilms ermöglicht dem Augenarzt die Wirksamkeit einer Behandlung bei trockenem Auge zu überwachen und hilft zwischen unterschiedlichen Möglichkeiten einer erfolgversprechenden Therapie zu entscheiden. Außerdem ermöglicht die Kenntnis der Osmolarität die Auswahl geeigneter Kontaktlinsenmaterialien beim „trockenen Auge“.