Allgemeine Sprechstunde
Untersuchung an der Spaltlampe
Die Spaltlampenuntersuchung ist eine zentrale Methode in der Augenheilkunde. Dabei handelt es sich um eine spezielle Mikroskoplampe, die es ermöglicht, die vorderen Strukturen des Auges detailliert zu betrachten. Mit dieser Untersuchung können wir die Hornhaut, die Linse, die Iris sowie die vordere Augenkammer auf Veränderungen, Entzündungen, Verletzungen oder Ablagerungen prüfen. Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.
Funduskopie
Die Funduskopie, auch Netzhautspiegelung genannt, erlaubt die Beurteilung des Augenhintergrundes. Mit einem speziellen Ophthalmoskop oder einem erweiterten Blick durch eine Spaltlampe können wir die Netzhaut, den Sehnervenkopf, die Blutgefäße und die Makula untersuchen. Diese Untersuchung ist entscheidend bei der Diagnose von Erkrankungen wie diabetischer Retinopathie, Glaukom, altersbedingter Makuladegeneration oder Netzhautdefekten. Für diese Untersuchung müssen Ihre Pupillen erweitert werden, sodass Ihre Fahrtauglichkeit für 2-3 Stunden eingeschränkt ist.
Bestimmung der Sehschärfe und Refraktion
Die Sehschärfe wird durch standardisierte Tests, wie das Lesen von Buchstaben auf einer Sehprobentafel, ermittelt. Die Refraktion bestimmt die Brechkraft des Auges, um Fehlsichtigkeiten wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Astigmatismus zu korrigieren. Diese Untersuchung ist grundlegend für die Verordnung von Brillen oder Kontaktlinsen und hilft, die optimale Sehleistung zu gewährleisten.
Augeninnendruckmessung
Die Messung des Augeninnendrucks ist ein wichtiger Bestandteil der Glaukom-Diagnostik. Hierbei wird der Druck im Inneren des Auges ermittelt, um einen erhöhten Augeninnendruck, der auf ein drohendes oder bestehendes Glaukom hinweisen kann, zu erkennen. Verschiedene Verfahren wie die Tonometrie (z.B. Luftstoß- oder Applanationstonometrie) kommen zum Einsatz. Eine regelmäßige Kontrolle ist bei Risikopatienten besonders wichtig.